Schon als Welpe ist der Mops ein ausgeprägter Individualist, der viel Aufmerksamkeit und Zuwendung braucht. Bei Massenhaltung und -zucht ist dieses nicht gewährleistet. Leider sind alle Mopswelpen so fatal niedlich, und schnell ist man versucht, aus sentimentalen Gründen "irgendwo einen mitzunehmen". Davor sollte man sich hüten, denn nur ein mit Sachverstand gezüchteter und entsprechender Kenntnis aufgezogener Welpe garantiert einen kerngesunden und wesenstypischen Mops und spart u. U. hohe Tierarztkosten.
Ursprünglich soll der Mops aus China stammen. Dort war er ein originelles Geschenk für Herrscher und war früher einmal das Haustier tibetanischer Mönche und wurde im 16. Jahrhundert das Maskottchen des Hauses Oranien in den Niederlanden nachdem ein Mops den holländischen Prinzen von Oranien vor den nahenden spanischen Invasoren gewarnt hatte. Im späten 19.Jahrhundert starb der Mops in ganz Europa fast aus.
Möchtgern-Hund
"Es gibt solche und solche Leute. Die behaupten solche Sachen wie zum Beispiel, dass der Mops kein Hund sei. Diese Aussage kann man dann so oder so interpretieren. Die eine Variante, die harmlosere, bedeutet, dass der Mops in der Reihe der Hunderassen nicht den Stand eines Deutschen Schäferhundes oder Bernhardiners, ja noch nicht einmal den eines Dackels hat. Das sind richtige, echte Hunde. Sie jagen, bellen, beschützen; der Mops hingegen frisst, faulenzt und furzt. Er ist dick und dickköpfig. Die zweite Variante der Interpretation ist weitaus umfassender, bedeutungsvoller, ja gar von gesellschaftlicher Relevanz:
Nun sag also noch einer, der Mops sei kein Mensch.
In der Geschichte ist der Mops in allen möglichen Situationen dargestellt: auf Porträts des Adels und der Reichen, als dekoratives Anhängsel oder Schmuckstück. Als treuer Geselle oder Abbild seines Herrchens. Sein brummiges Auftreten und seine so gar nicht dem Schönheits-Ideal entsprechende Art brachte seinem Besitzer nämlich durchaus Hohn und Spott ein. Satiriker aller Epochen nutzten den Mops.
Wie der eigensinnige Zeitgenosse namens Mops unter anderen Hunden angesehen ist, darüber kann nur spekuliert werden: Vielleicht fristet er ein Ostfriesen-Dasein, weil er in seiner Art etwas kühl, um nicht zu sagen arrogant wirkt. Streiten mit anderen Rassen liegt nicht im Gemüt eines Mopses - höchstens wenn´s ums Fressen geht. Für alles andere ist er zu verpeilt. Was wiederum nicht so leicht  auf den Besitzer schließen läßt. Dem garantiert er vor allem eins. Aufmerksamkeit." (Anja Schuster)
Immer wieder im Laufe der Jahre, Jahrzehnte und Jahrhunderte wurde sein Kultstatus neu heraufbeschworen. Der Mops wandelt zwischen Inbegriff des Spießbürgertums und Society-Accessoire illustrer Gestalten. Geliebt und gehasst muß diese behäbige Knautschzone ihr Dasein ständig neu rechtfertigen. Denn: Wer braucht schon so einen hässlichen, übergewichtigen, schnarchenden Hund?
Nun jedoch macht er sich mit seinem dicken Hintern gerade wieder bei uns breit.
Buch-Empfehlungen
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Bis auf eine gewisse Anfälligkeit für Augenverletzungen sind beim Mops keine Auffälligkeiten in Bezug auf gesundheitliche Probleme festzustellen. Bei vernünftiger Haltung und etwas Schonung im Hochsommer wird der Mops bei guter Gesundheit steinalt. Der Mops gibt einen grunzenden, nasalen Laut von sich, ähnlich wie ein Schwein, um sich mit seinen Menschen zu unterhalten. Das Schnarchen und Grunzen ist rassetypisch und darf getrost überhört werden (tun wir ja bei unseren Männern auch!). Ganz eigen ist dem Mops ein charakteristischer Geruch, der sich allerdings nicht beschreiben läßt, den muss man "erlebt" haben.
Der kleine Mops -Enver Hirsch 
Knesebeck-Verlag
Der Mops - Katharina von der Leyen/Enver Hirsch  
Knesebeck-Verlag
Agatha und die Geisterhunde -Manuela von Perfall
Tigerherz-Verlag
Mops - Praxisratgeber - Evelyn Winkelmann
Bede-Verlag
Der Mops - Christina A. Veldhuis
Parey-Buchverlag
Das Mopsbuch - Felicitas Noeske
Insel Taschenbuch
Hier schreibt der Mops - Uschi Ackermann/Renate Schramm - Kosmos-Verlag
Der Mops ist kein Hund, sondern der bessere Mensch - mit vielen guten Eigenschaften.
Treu, lieb, zahm, unvergleichbar, also einfach etwas ganz Besonderes.
Der Mops ist mehr als ein Hund.
Er ist eine Lebensart.
Das sagen zumindest seine Fans.
Alle anderen lachen und lästern
über den dicken, treudoofen Hund
mit der plattgedrückter Schnauze.