Besucherzaehler
Copyright © 2017 by "vomZedernhain"  · 
All Rights reserved  ·  E-Mail: AkitaBerlin@googlemail.com
WYSIWYG Web Builder
Schon als Welpe ist der Mops ein ausgeprägter Individualist, der viel Aufmerksamkeit und Zuwendung braucht. Bei Massenhaltung und -zucht ist dieses nicht gewährleistet. Leider sind alle Mopswelpen so fatal niedlich, und schnell ist man versucht, aus sentimentalen Gründen "irgendwo einen mitzunehmen". Davor sollte man sich hüten, denn nur ein mit Sachverstand gezüchteter und entsprechender Kenntnis aufgezogener Welpe garantiert einen kerngesunden und wesenstypischen Mops und spart u. U. hohe Tierarztkosten.
Ursprünglich soll der Mops aus China stammen. Dort war er ein originelles Geschenk für Herrscher und war früher einmal das Haustier tibetanischer Mönche und wurde im 16. Jahrhundert das Maskottchen des Hauses Oranien in den Niederlanden nachdem ein Mops den holländischen Prinzen von Oranien vor den nahenden spanischen Invasoren gewarnt hatte. Im späten 19.Jahrhundert starb der Mops in ganz Europa fast aus.
Möchtegern-Hund
"Es gibt solche und solche Leute. Die behaupten solche Sachen wie zum Beispiel, dass der Mops kein Hund sei. Diese Aussage kann man dann so oder so interpretieren. Die eine Variante, die harmlosere, bedeutet, dass der Mops in der Reihe der Hunderassen nicht den Stand eines Deutschen Schäferhundes oder Bernhardiners, ja noch nicht einmal den eines Dackels hat. Das sind richtige, echte Hunde. Sie jagen, bellen, beschützen; der Mops hingegen frisst, faulenzt und furzt. Er ist dick und dickköpfig. Die zweite Variante der Interpretation ist weitaus umfassender, bedeutungsvoller, ja gar von gesellschaftlicher Relevanz:
Nun sag also noch einer, der Mops sei kein Mensch.
In der Geschichte ist der Mops in allen möglichen Situationen dargestellt: auf Porträts des Adels und der Reichen, als dekoratives Anhängsel oder Schmuckstück. Als treuer Geselle oder Abbild seines Herrchens. Sein brummiges Auftreten und seine so gar nicht dem Schönheits-Ideal entsprechende Art brachte seinem Besitzer nämlich durchaus Hohn und Spott ein. Satiriker aller Epochen nutzten den Mops.
Wie der eigensinnige Zeitgenosse namens Mops unter anderen Hunden angesehen ist, darüber kann nur spekuliert werden: Vielleicht fristet er ein Ostfriesen-Dasein, weil er in seiner Art etwas kühl, um nicht zu sagen arrogant wirkt. Streiten mit anderen Rassen liegt nicht im Gemüt eines Mopses - höchstens wenn´s ums Fressen geht. Für alles andere ist er zu verpeilt. Was wiederum nicht so leicht  auf den Besitzer schließen läßt. Dem garantiert er vor allem eins. Aufmerksamkeit." (Anja Schuster)
Immer wieder im Laufe der Jahre, Jahrzehnte und Jahrhunderte wurde sein Kultstatus neu heraufbeschworen. Der Mops wandelt zwischen Inbegriff des Spießbürgertums und Society-Accessoire illustrer Gestalten. Geliebt und gehasst muß diese behäbige Knautschzone ihr Dasein ständig neu rechtfertigen. Denn: Wer braucht schon so einen hässlichen, übergewichtigen, schnarchenden Hund?
Buch-Empfehlungen
Der Mops ist kein Hund, sondern der bessere Mensch - mit vielen guten Eigenschaften.
Treu, lieb, zahm, unvergleichbar, also einfach etwas ganz Besonderes.
Der  Mops  ist  mehr  als ein  Hund.
Er ist eine Lebensart. Das sagen zumindest seine Fans. Alle anderen lachen und lästern über den dicken, treudoofen Hund mit der plattgedrückter Schnauze.
Steckbrief