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Würde und Stolz Unabhängigkeit und Ruhe
Seine Menschen liebt und beschützt er, wann immer es ihm notwendig erscheint. So wie er seine Schmuseeinheiten ein fordert, so unabhängig, selbständig und teilweise stur kann er sein. Akitas bellen wenig - es sei denn sie wachsen mit bellende Dackeln und quakenden Möpsen auf. Dann versuchen sie es ihnen gleich zu tun. Zu Hause merkt man sie kaum. Allerdings, wenn die Kühlschranktür aufging, fand Akira selbst aus der äußersten Ecke des Hauses in die Küche.

Akitas brauchen zur Sozialisierung die Gesellschaft anderer Hunde. Eine Hundeschule ist empfehlenswert. Man braucht Geduld bei der Erziehung, viele Leckerlis und kraulfähige Hände. Wenn der Akita nicht will, dann mit ganzer Kraft. Und das kann er dann auch zeigen. Ist der kleine Kerl dann aber zu einem stattlichen Akita herangewachsen, gut sozialisiert und erzogen, hat man einen wunderbaren, zuverlässigen Begleiter an seiner Seite. Fremden gegenüber wird er nie aufdringlich sein. Er ist freundlich, aber reserviert - bis das Eis gebrochen. Dann folgt ein freundliches Knabbern an den Händen und ein ausgiebiges Beschnuppern. Wer ihm aber nicht gefällt, der wird einfach übersehen.

Im Umgang mit Artgenossen ist der Akita auch etwas besonderes. Schon von Weitem wird dann gezeigt, bis hier und nicht weiter. Es gibt dann nur nachgeben von Akitaseite oder Leinenkrieg am anderen Ende. Daher auch die Empfehlung des frühzeitigen Besuches der Hundeschule. Er muß von Welpenbeinen an mit anderen Hunden Umgang pflegen und seinen Grenzen kennen lernen. Allerdings beschränkt sich dieses Dominazgehabe meist nur auf das eigene Geschlecht. Das andere Geschlecht wirkt oft sehr anziehend.
Hachiko - Der Film
Hachiko wurde am 10. November 1923 in Odate in der Präfektur Akita geboren. 1924 nahm ihn sein Besitzer, der Universitätsprofessor  
Hidesaburo Ueno, mit nach Tokio. Von da an holte der Hund jeden Tag sein Herrchen vom Bahnhof Shibuya  ab. Als der Professor im Mai  
1925 starb, zog seine Witwe aus Tokio fort. Hachiko wurde zu in der Stadt lebenden Verwandten gegeben, riss jedoch von dort aus und kam  
weiterhin jeden Tag zu einer festen Zeit zum Bahnhof, um auf sein Herrchen zu warten. Schließlich übernahm Kikuzaburo Kobayashi, der  
frühere Gärtner von Professor Ueno, der in der Nähe des Bahnhofs wohnte, Hachikos Pflege. Während Hachiko in den ersten Jahren auf dem  
Bahnhofsgelände eher als Störenfried betrachtet und nur stillschweigend geduldet wurde, richtete ihm 1928 ein neuer Bahnhofsvorsteher sogar  
eine kleine Ruhemöglichkeit ein. Im gleichen Jahr erkannte ein früherer Student von Professor Ueno, der eine Forschungsarbeit über Akita-
Hunde durchführte, den Hund zufällig wieder. Als er herausfand, dass Hachiko einer von nur noch etwa dreißig reinrassigen Akita-Hunden war,  
begann er sich näher für Hachikos Geschichte zu interessieren und schrieb mehrere Artikel darüber. 1932 machte die Veröffentlichung eines  
dieser Artikel in einer Tokioter Zeitung Hachiko in ganz Japan bekannt, und er wurde schon zu Lebzeiten zum Inbegriff des treuen Hundes. Die  
Achtung vor Hachiko fand ihren Höhepunkt in der Errichtung einer Bronzestatue   an der Westseite des Bahnhofs im Jahr 1934, deren  
Eröffnungszeremonie auch Hachiko beiwohnte. Als Hachiko am 8. März 1935 an Filariose   starb, wurde sein Tod landesweit von den Medien  
gemeldet. Seine Überreste befinden sich heute ausgestopft im National Science Museum im Tokioter Bezirk Ueno.    
Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Hachiko-Statue aufgrund der herrschenden Eisenknappheit eingeschmolzen. Nach dem Krieg  
wurde Ando Takeshi, Sohn des mittlerweile verstorbenen Erschaffers der Originalstatue, mit der Anfertigung einer neuen Fassung beauftragt,  
die im August 1948 am früheren Platz aufgestellt wurde. Eine ähnliche Statue steht in der Präfektur Akita vor dem Bahnhof von Odate,  
Hachikos Geburtsort. Heute ist die Tokioter Hachiko-Statue der wichtigste Treffpunkt für Verabredungen am Bahnhof Shibuya und einer der  
bekanntesten Treffpunkte von ganz Japan. Der westliche Bahnhofsausgang, an dem Hachiko immer gewartet hatte, heißt offiziell Hachiko Exit.  
Er führt auf die Diagonalquere zwischen der Bahnhofsstraße und der Einkaufsstraße Center-gai, einen der bekanntesten Plätze der Welt.
Um die Mitte der Edo Ära (1700?) war der Jäger Sadaroku mit seinem weißen Akita Shiro während der Jagd tief in den Bergen im Schneesturm von seinem Weg abgekommen. Unbeabsichtigt überquerte er die Grenze zu einem anderen Revier und wurde festgenommen. Zu seinem Unglück bemerkte er, dass er seine Jagdlizenz nicht bei sich hatte, die Um ihm erlaubte, überall frei zu jagen. In seiner Not erklärte der Jäger seinem Hund dieses, obwohl er wusste, dass der Hund ihn ja gar nicht verstehen konnte. Doch Shiro lief so schnell er konnte hinaus in den Schnee und lief zum Haus des Jägers. Die Frau des Jägers jedoch, konnte nicht verstehen, warum der Hund so bellte. Schließlich, rannte der Hund ohne die Lizenz zum Jäger zurück. Der Jäger war tief enttäuscht. Er redete mit dem Hund so, als ob es sein Sohn wäre.  Shiro lief noch einmal zum 10 Kilometer entfernten Haus des Jägers zurück. Er bellte und bellte am buddhistischen Altar der Familie. Nun endlich verstand die Frau des Jägers, was der Hund von ihr wollte. Sie befestigte die Jagdlizenz am Hundehalsring und betete für eine sichere Rückkehr ihres Ehemanns. Der Hund lief nun so schnell es ihm seine Kräfte erlaubten den ganzen Weg wieder zurück zu seinem Meister. Aber es war zu spät! Sein Herr war geköpft worden. Shiro heulte nun sein ganzes Elend über den Verlust seines geliebten Herrn in die Nacht hinaus. Er folgte bald darauf seinem Herrn und Meister und starb kurze Zeit später.

Zu Ehren von Shiro wird jedes Jahr am 17. April am Shiro-Schrein, eine große Zeremonie abgehalten. Viele Leute nehmen daran teil und erinnern an die tapferen Bemühungen eines Hundes für seinen Herrn. Der vermutlich einzige Haupt-Schrein in Japan, der einem Hund gewidmet ist, wurde in den Bergen von Kuzuhara errichtet.
Die Sage über den wundervollen Hund Shiro